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Führende türkische Bitcoin-/Kryptobörse mit umfassendem Sponsoring bei Club in Süper Lig

Mit dem Verfall der türkischen Lira als Landeswährung haben viele Einheimische in Kryptowährungen investiert. Der Bitcoin ist in der Türkei so beliebt wie sonst nirgends auf der Welt. Laut einer repräsentativen Umfrage gab jeder fünfte Türke an, schon mal Kryptowährungen verwendet zu haben oder diese zu besitzen. Insofern ist es ein cleverer Schachzug von „BtcTurk“, der bedeutendsten nationalen Bitcoin-und Krypto-Börse, sich über ein intelligentes Sponsorship im Profifußball bei einem Club in der ersten türkischen Liga umfassend der allgemeinen Öffentlichkeit zu präsentieren.

Mit dem prominenten Branding des Labels BtcTurk auf den Trikots der Spieler, einer massiven Bandenwerbung und der Integration in den Namen des Fußballclubs, der zukünftig als „BtcTurk Yeni Malatyasport“ auftritt, werden Bekanntheit und Popularität dieser einheimischen Krypto-Börse gesteigert und die Bedeutung der Kryptowährungen in der Türkei forciert. Eine derartige Vernetzung von Fußball, der als Lieblingssport der Türken höchste Aufmerksamkeit genießt, mit der bedeutendsten nationalen Börse für Kryptowährungen bedarf sicherlich der Zustimmung höchster politischer Kreise. Man darf also gespannt sein, wie sich Kryptowährungen als Anlageobjekt oder als Blockchain-basierte digitale Zahlungsmittel im Vergleich zur Lira, zum Euro oder zum Dollar in der Türkei entwickeln werden.

Von offizieller Seite nicht veröffentlicht wurde, ob nun dieses innovative Sponsorship von der Börse mit Kryptowährungen – also digitalem Geld – oder konventionell – mit etablierten Währungen – abgegolten wird.

Der Bitcoin wieder auf Kurs-Rallye

In Kryptowährungen zu investieren ist aktuell ein boomender Trend! Der Coin der weltweit meistgenutzten Kryptowährungsbörse Binance ist seit Jahresanfang um über 400 Prozent gestiegen und wird mehr und mehr als Zahlungsmittel eingesetzt. Alles begann vor mehr als zehn Jahren mit einem theoretisch verfassten Aufsatz eines gewissen Satoshi Nakamoto. Im heutigen Hype sorgt beispielsweise der Bitcoin bei hartgesottenen Anlegern immer noch für Schnappatmung. Diese positive Entwicklung können aktuell weder die eingetrübten Perspektiven der Wirtschaft, noch die Unsicherheiten durch den Brexit bremsen. Die Kurs-Rallye startete im April bei 4.000 Dollar und verzeichnete im Juni mit 14.000 Dollar den höchsten Kurs seit Anfang 2018. Analytiker gehen davon aus, dass das Einbrechen auf unter 10.000 Dollar im August aus der verstärkten Gewinnmitnahme resultierte.

Facebook plant mit Libra eine eigene digitale Währung, auf die weltweit 2,5 Milliarden Menschen über Messenger-Dienste Zugriff haben sollen. Google, Apple, Ebay und Amazon beschäftigen sich ebenfalls mit diesem Thema, so ist zu hören. Unabhängig vom wie und wann? Fast alle Finanz-Experten sind sich einig: Die Zukunft des Geldes ist digital!

Kryptowährungen als Sponsoren im Profifußball: Ist das wirklich neu?

Bereits seit Beginn des Jahres ist eine Krypto-Börse in der englischen Premiere League und der darunter angesiedelten „zweiten Liga“ als Sponsor aktiv. Die Fußballbranche in England hat sich weltweit als erste dem Krypto-Markt geöffnet. Die Krypto-Plattform „eToro“ ratifizierte Verträge mit altehrwürdigen Vereinen wie Brighton & Hove Albion, Cardiff City, Crystal Palace, Leicester City, Newcastle United, FC Southampton und Tottenham Hotspur.

Die seitens Börse zur Verfügung gestellte Summe der Sponsorships ist als ein Guthaben definiert, das der jeweilige Club als Spekulationsobjekt nutzen oder aber in britische Pfund umtauschen kann. Da sich die Kryptowährungen in den nächsten Jahren weiterhin positiv entwickeln dürften, wird der ein oder andere Club sicher auf eine kurzfristig bessere Liquidität verzichten und die Bitcoins als Spekulationsobjekt halten. Die Wolverhampton Wanderers und Arsenal London unterschrieben Verträge mit anderen Krypto-Börsen.

Gehälter von Fußballstars – ausbezahlt mit virtueller Währung

Es wird kolportiert, dass der japanische Fußball-Nationalspieler Keisuke Honda, aktuell unter Vertrag bei Melbourne Victory in Australien, sein verhandeltes Jahresgehalt von 2,75 Millionen Euro in Krypto-Geld ausbezahlt bekommt.

Glaubt man der Krypto-Szene, so gibt es auf Gibraltar ein komplettes Erstliga-Team, den Gibraltar United FC, der seine Spieler bereits in der vergangenen Saison ausschließlich mit digitaler Währung bezahlt hat. Für diese Art der Gehaltsüberweisung und Prämienzahlung ist der Clubbesitzer, Pablo Dana, eine Kooperation mit dem Blockchain-Projekt Quantocoin eingegangen. Als Investor hat er in diese Krypto-Plattform unter dem Motto „Blockchain-Bank der Zukunft“ investiert. Aus der Sicht von Dana können Kryptowährungen mehr Transparenz in den von Korruption geplagten Fußballsport bringen. Darüber hinaus, so der Club-Boss, hilft diese Art der Zahlungsweise ein Problem mit ausländischen Spielern zu lösen, die zu seinem Club nach Gibraltar kommen. Meist sind es Afrikaner, die auf der Mittelmeer-Insel nicht sofort ein eigenes Bankkonto bekommen.

Die Situation der Kryptowährungen, so Dana, ist auf Gibraltar aktuell vergleichbar mit den Wettfirmen vor 20 Jahren. Schon damals hatte Gibraltar aktiv dazu beigetragen, dass einer Branche mit anrüchiger Reputation ein rechtlicher Rahmen verschafft wird. Diese Rechtssicherheit verhalf der Wettbranche mit dem Fokus Online-Sportwetten zu einem globalen Mega-Boom, wovon Gibraltar wesentlich profitierte.

Bereits im Februar wurden hier Gesetze zur Regulierung von ICOs erarbeitet. Schon 2015 hatte die heimische Börse Gibraltar Stock Exchange (GSX) Produkte zur Investition in Bitcoin zugelassen.

Ronaldinho und Messi setzen auf Bitcoin

Auch Top-Stars aus der Fußball-Szene schwören auf Krypto: So will der ehemalige brasilianische Nationalspieler Ronaldinho seinen eigenen „Ronaldinho Soccer Coin“ in den Markt führen, um eine virtuelle Fußballakademie zu gründen.

Und Lionel Messi, fünffacher Weltfußballer des Jahres, war bereits im letzten Jahr Werbeträger und Testimonial für die Firma Sirin Labs, die besonders sichere Smartphones herstellt und unter dem Namen „SRN“ einen eigenen Token herausgebracht hat.

Schweizer wee entwickelt erfolgreich alternatives Bezahlsystem

Man darf durchaus auf den ICO der Schweizer weeNexx AG gespannt sein: Aktuell erfolgt seitens der Schwester weeMarketplace AG die europäische Markteinführung des Cashback- und Mobile Payment-Systems wee. Dabei steht u.a. auch die Digitalisierung von Arenen mit der folgenden Einführung von bargeldlosem Zahlungsverkehr unter Gewährleistung von Cashback für die Fans beim Konsum in der Arena im Vordergrund. Die digitalisierte Arena, wie beispielsweise die weeArena in Bad Tölz als Pilotprojekt, ist mit dem stationären Einzelhandel und dem E-Commerce vernetzt. Mit den beim Shopping unter wee.com oder im heimischen Einzelhandel gesammelten wee lässt es sich komfortabel im angeschlossenen Stadion konsumieren, wiederum unter der Gewährleistung von Einkaufsvorteilen, die als wee generiert werden. Und was ist mit den beim Konsum in der Arena gesammelten wee? Die können wiederum beim Einkauf im stationären Einzelhandel verrechnet werden. Der Vorteil gegenüber Wettbewerbern wie Payback: Alles gesammelten wee (ein wee entspricht einem Euro) kann sich der Konsument alternativ und problemlos auf das eigene Girokonto auszahlen lassen! Insofern ist der Kern des Projektes tatsächlich DAS weltweit erste offene Stadion-Bezahlsystem!

Mit dem Kapital, das bei den meisten ICOs in der Vergangenheit eingenommen wurde, sollten, so die Ziele, verlässliche Akzeptanzstellen für die neu produzierten Token und Coins geschaffen werden. Das hat selten in gedachtem Umfang geklappt. Bei wee ist das Thema Akzeptanzstelle für eine eigene virtuelle Währung alles andere als ein Problem. Mit bereits tausenden von digitalisierten Einzelhändlern und einer wachsenden Anzahl von angeschlossenen Stadien, die sich in die wee-Infrastruktur integrieren, verfügt man bereits über eine wesentliche Voraussetzung, um perspektivisch wee als Blockchain-basiertes alternatives Bezahlsystem – im Einklang mit den Kriterien der Finanzaufsicht – einzuführen.

Seitens wee-Founder und M-Commerce Unternehmer Cengiz Ehliz gibt es eine Vision: „Weltweit mit einer Card und einer App bezahlen und dabei Cashback sammeln können!“

Dass sich die wie auch immer benannte digitale Währung von wee als Sponsor im Sport engagieren könnte, liegt auf der Hand. Frühestens dann, wenn der Token an den Krypto-Börsen erfolgreich gelistet ist, spätestens bei der Einführung als offizielle digitale Währung im stationären Einzelhandel oder in den europaweit geplanten 25 Arenen nach dem Muster der weeArena in Bad Tölz. Ob dann die Eishockey-Spieler der Tölzer Löwen ihre Aufstiegsprämie 2023 digital in ein Wallet transferiert bekommen, scheint nicht ausgeschlossen!