Börsennotierte Swiss Fintec Invest AG unterstützt Mehrheitsaktionär Ehliz

Ewald Schmutz ist genau das, was man sich unter einem Schweizer Banker landläufig vorstellt: nachdenklich, sachlich, ruhig, rhetorisch geschliffen, aber knallhart in der Ansage! Wahrscheinlich kann ihn nur aus der Ruhe bringen, wenn das Matterhorn plötzlich einstürzt – oder sein Mehrheitsaktionär in Gefahr ist.

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Der passionierte Bergsteiger weiß, wovon er spricht, über Jahrzehnte hat er in Schweizer Großbanken erfolgreich als Manager und Problemlöser gearbeitet, bevor Ehliz ihn motivierte, den verdienten Ruhestand zu verschieben und für wee noch ein paar Jahre aktiv zu bleiben. Der oft verschmitzt lächelnde Schmutz, Chief Financial Officer des an der Euronext in Paris notierten Unternehmens, hat seinen Amtssitz in Kreuzlingen, in der bei „wee“ sagenumwobenen Burg mit Blick auf den Bodensee, von wo aus das Business rund um das Cashback – und Mobile Payment-System strategisch gesteuert wird. Schmutz gilt – neben dem Verwaltungsratspräsidenten – als graue Eminenz und Strippenzieher im wee-Kosmos. 

CFO Schmutz ist immer zur Stelle, wenn Probleme bewältigt werden müssen. Oder wenn es darum geht, im Finanz-Business die nächsten Meilensteine zu setzen. Er war ein wichtiger Architekt der weeNexx AG, die den ICO (Initial Coin Offering) umsetzt, hat sich erfolgreich um die E-Geld-Lizenz gekümmert… Insider berichten, dass er als „Pfennigfuchser“ gilt, bei Budgetgesprächen auch mal ausfallend werden kann und seinen Widersachern gerne Polemik unterstellt, die er selbst perfektionistisch zelebrieren kann.

In der Pressekonferenz am Freitag, 12. April, als es um Erpressung und „mediales Bashing“ ging, wirkte er so cool wie die letzten Gletscher im Wallis. Dass er selbst schon mal von den Depeschen diskreditiert wurde, interessiert ihn überhaupt nicht. 

Die Schweizer haben sich diese Verleumdungen von Bayern Depesche, Hessen Depesche, Sachsen Depesche, Der Derfflinger etc. ein paar Monate lang belustigt angesehen und erst reagiert, als es zur regelrechten Schmutzkampagne ausartete. Das Maß war dann voll, als man wee und Visionär Ehliz mehrmals in diversen Berichten der Depeschen unterstellte, der Preis zum Unternehmer des Jahres für Ehliz wäre erkauft worden und es bahne sich eine Amigo-Affäre mit der CSU an. 

Aber bevor man zur Attacke blies, wurde erst mal ein international renommiertes Recherche-Team beauftragt: Als Ergebnis der Zielfahnder und Forensiker liegt nun ein dickes Booklet vor, das im Detail über den Strippenzieher dieser kriminellen Aktivität, Tom Rohrböck und seine publizistische Erfüllungsgehilfin, die Popularenverlag-Geschäftsführerin Angela Prokoph-Schmitt, Auskunft gibt. Nicht nur deren Aktivitäten mit Netzwerken sind punktgenau abgebildet, laut Schmutz gibt es aus den vergangenen fünf Jahren absolut nichts zu diesen Personen, was hier nicht umfänglich beschrieben ist. Insbesondere für die Strafanzeige gegen Rohrböck ist das „The Beef“. Der Ex-Banker hält die Familie Rohrböck um Popularen-Gesellschafterin Verena Rohrböck für kleinkriminell, im besten Fall für überdimensional naiv.

Schmutz gefällt durch Pragmatismus: Hätten nicht die Börsenaufsicht und die E-Money-Lizenz-Bank vorsichtig nachgefragt, was es mit diesen obskuren Geschichten auf sich hat, hätte es aus seiner Sicht keinen Anlass gegeben, gegen diesen Kindergarten-Journalismus vorzugehen. Anders verhält es sich mit der Erpressung von Rohrböck – anscheinend im Tandem mit dem ehemaligen CEO Engelsberger, darüber hinaus mit wahrscheinlich bereits erfolgtem Betrug, der im Rahmen der internen Recherchen offensichtlich wurde. Für ihn gilt es jetzt mit kühlem Kopf das Ding durchzuziehen: aus ethischen Gründen, aus seiner Schutzpflicht gegenüber den Aktionären und um die Realisation der Vision von wee des Cengiz Ehliz nicht zu gefährden.