Abgemahnter Depeschen-Schreiber fabuliert jetzt in eigenem Portal

Felix Deister strampelt sich frei: vom „Lohn-Basher“ der Hessen- und Bayern Depesche zum eigenen Verleumdungsportal?

Als Benjamin im Depeschen-Redaktionsteam wurde der Mittzwanziger Deister auffällig durch diverse Veröffentlichungen, in denen es – formal ausgedrückt – von falschen Tatsachenbehauptungen wimmelte. Vornehmlich hat er sich bis jetzt in der Bayern- und Hessen-Depesche publizistisch verwirklicht. Diese zwielichtigen Portale, so die Protagonisten rund um das Loyalty-Programm wee mit eindeutigem Statement auf der Pressekonferenz am 12. April, haben als mediale Erfüllungsgehilfen der Berliner Popularen Network GmbH die erpresserischen Aktivitäten von Strippenzieher Tom Rohrböck mit dem EX-CEO des Unternehmens, Rudolf Engelsberger, forciert. Das passierte mit teils ehrabschneidenden Diskreditierungen und einer Fülle falscher oder bewusst missverständlich formulierter Behauptungen  – u.a. gegenüber wee-Founder Cengiz Ehliz, diversen Gesellschaften der wee-Gruppe und Geschäftspartnern. Und immer mitten drin: Der Pseudo-Enthüllungsjournalist Deister aus dem beschaulichen Rodgau in der Nähe von Frankfurt, der damit sicherlich gutes Geld für seine wüsten Schmähungen verdiente. 

Droht Deister für seine veröffentlichten Unwahrheiten finanzieller Regress?

Es ist davon auszugehen, dass der nach eigenen Angaben freie Journalist von Depeschen-Geschäftsführerin Prokoph-Schmitt und in Abstimmung mit Tom Rohrböck sowie seiner Schwester Verena, Mit-Gesellschafterin aus Seligenstadt, bewusst eingekauft war, um die mehrere Monate andauernde Verleumdungskampagne an die Spitze zu treiben. Mit dem umfassenden Abmahnungskatalog, den wee-Anwalt von Hartlieb nun an den Depeschen-Verlag verschickt hat, dürften auch düstere Wolken auf Nachwuchsschreiber Deister zukommen. Denn unabhängig davon, ob es tatsächlich zu einer Verhandlung kommt, was sich die Beteiligten von wee wahrscheinlich wünschen, schlagen die redaktionellen Deister-Ergüsse sicher mit einigen tausend Euro an Abmahnungsgebühren in die aktuell schmalen Kassen des Verlags. Man kann sich vorstellen, dass sich Geschäftsführerin Prokoph das Geld dann schleunigst von einem wesentlichen Verursacher des publizistischen Diseasters zurückholen will. Und zwar von Felix Deister – es sei denn, er hatte für seinen geschriebenen Blödsinn die volle Prokura vom Verlag und veröffentlichte die über Messer´s Schneide formulierten Texte erst nach Freigabe der Chefin. Dann steht er in seiner noch jungen Karriere allerdings vor dem nicht wenig ernsten Problem mit seiner abgemahnten Schreibe – man könnte sagen – erpresserische Aktivitäten unterstützt zu haben und hierfür formal an den Pranger gestellt zu werden. Das dürfte alles andere als für ihn karriereförderlich sein! Und weiter an der Reputation nagen, insbesondere bei seiner heimatlichen SPD Rodgau.

Die skurrile Schreibe des Felix Deister

Anfang Februar machte sich Deister auf die Suche nach wee-Akzeptanzstellen in Frankfurt und berichtete lang und breit. Er enthüllt dabei im Stile eines Möchtegern-Bild -Reporters, dass die Mainmetrople von wee noch nicht erschlossen ist und man die wee-Akzeptanzstellen an einer Hand abzählen kann. Das ist für ihn ein regelrechter Skandal und letzter Beweis dafür, dass wee mit der Markterschließung seines Cashback- und Mobile Payment-Projektes durchweg Fake-News verbreitet.

Nur: Niemand bei wee hat je behauptet Frankfurt würde derzeit erschlossen werden oder bereits als Metropole mit einer größeren Zahl an Einzelhändlern im System integriert sein. Aber Deister macht daraus eine langatmige Story, die dem Leser das Gefühl vermitteln soll, wee wäre unseriös und eine Art Fata Morgana. 

Das wäre in etwa so, als würden wir in der Wüste Gobi eine Umfrage machen, ob jemand dort die Hessen Depesche kennt. Nachdem wir von den hier auf Kamelen vorbei reitenden Beduinen selbstverständlich nur ein Kopfschütteln erhalten, würden wir dann im nächsten Schritt verbreiten, dass wir eine umfassende Umfrage zur Akzeptanz des Mediums gemacht haben, aber niemand der angeblichen Leser jemals etwas von diesem Medium gehört hat. Wo wir die Umfrage gemacht haben, verschweigen wir natürlich. Aber wir würden dann kommentieren: Liegt der schlechte Ruf des Portals vielleicht nur daran, dass die Hessen Depesche keine richtigen Glaskabel-Netze in der Wüste verlegt hat? Oder Beduinen nicht lesen können? Und wir stellen als Fazit die völlig irrige Frage: „Warum gibt die Geschäftsführung der Depeschen nicht Gas um die Lesefreundlichkeit der Hessen Depesche für Beduinen in der Wüste Gobi zu verbessern? Denn diese Vorgehensweise würde das in Sachen Reputation anrüchige Medium mit geringem Kapitaleinsatz in Deutschland viel glaubwürdiger machen! 

Wie man aus dem Unternehmer des Jahres das Unternehmen des Jahres zaubert

In seinem hanebüchenen Artikel in der Hessen Depesche vom 7. März zum „undurchsichtigen wee-Geschäft“ unterstreicht Deister seine albernen Verschwörungstheorien mit aufgewärmten eigenen Argumenten, die er selbst in vorhergehenden Artikeln geschrieben und veröffentlicht hat. 

Erst mal ist nicht die weeBusiness GmbH zum Münchner Unternehmer des Jahren 2018 gewählt worden, sondern Founder Cengiz Ehliz. Auch ein nur mittelmäßig begabter Nachwuchs-Journalist sollte das zumindest ansatzweise erkennen können. 

Und zweitens, so zumindest kommunizierte es Medien-Chef Meuser, hatte dieser letztmalig Ende September Kontakt zur Redakteurin und Geschäftsführerin Prokoph des Popularen-Verlags im Rahmen einer Anfrage. Wer also in Sachen Medienanfragen anzusprechen ist, dürfte auch dem nassforschen Deister nicht entgangen sein. Sich als Journalist hier nicht an gängige Regeln zu halten, grenzt entweder an bodenlose Naivität oder ist einfach nur als ignorante Dreistigkeit zu verstehen. Dass dann sein Fazit für die Leser in der schlimmsten Befürchtung für wee endet, weil anscheinend Ehliz auf eine falsche Kommunikationsstrategie setzt, ist, moderat ausgedrückt, mehr als abenteuerlich.

Der Link im Artikel führt zu seinem despektierlichen Meisterwerk, dem Beitrag in der Hessen Depesche vom 15. Februar, der am selben Tag mehr oder weniger inhaltsgleich in der Bayern Depesche gespiegelt wurde. Hier lässt sich sehr schön erkennen, wie Bashing der Marke Deister funktioniert, schlichtweg als bösartige Grimms Märchenstunde: 

Es wird hier von Deister unterstellt, dass nicht verschiedene Münchner Wirtschaftsverbände entscheiden. Der Leser wird also bewusst auf eine falsche, gemeine Fährte geschickt!

Weiter geht´s: 

Natürlich hat Cengiz Ehliz gestrahlt! Man könnte der Aussage vom jetzt nicht anwesenden Ministerpräsidenten sogar entnehmen, dass dieser absichtlich nicht anwesend war, um den Preis nicht überreichen zu müssen. Insbesondere mit der Bemerkung von der „offenbaren“ Unterzeichnung der Urkunde durch den CSU-Vorsitzenden Markus Söder. 

Herr Dr. Söder war schlichtweg krank am 9. Februar – was man leicht hätte recherchieren können. Zumindest, wenn man es als Journalist ernst meint. Und selbstverständlich hat der Ministerpräsident die Urkunde unterzeichnet, was sich allen Darstellungen zur Verleihung des Unternehmerpreises entnehmen lässt. Aber Deister scheint hier wieder einmal vollkommen blind und taub zu sein.

Dass es anscheinend schräg ist Ehliz als Unternehmer des Jahres zu wählen, der erst sechs Monate Geschäftsführer der weeBusiness GmbH war, zeigt, dass Deister erneut nicht im Film ist. Oder so tut, als ob. Diesmal hinsichtlich der Kriterien, auf welcher Basis der Preis verliehen wird, oder, wie vermutet werden kann, absichtlich und im Auftrag gegen Ehliz basht. Sicher hätte auch ein Telefonanruf bei der weeBusiness GmbH für Aufschluss gesorgt, der dann die veröffentlichten Fehldarstellungen hätte vermeiden können. Aber es ist eine wesentliche Strategie der Bashing-Masche Dinge für die Öffentlichkeit bewusst so zu interpretieren, dass sie mindestens missverständlich sind, und zwar immer zu Ungunsten des Betroffenen. Journalistische Meinungsfreiheit wird hier bewusst benutzt um unter diesem Deckmantel munter Verleumdungen in die Öffentlichkeit setzen zu können. 

Deister nach Abmahnungen jetzt selbst ernannter Robin Hood auf eigene Rechnung?

Nachdem Deister nun anscheinend nicht mehr auf die Depeschen-Plattform zurückgreifen darf um seine Schmähungen weiter zu verbreiten, hat er jetzt Nägel mit Köpfen gemacht und seine eigene Plattform ins Netz gestellt. Das Internetportal landfall-media.de besticht mit den Rubriken Themen, Regionen und Pressemeldungen. Der Bereich Themen unterteilt sich wiederum in die Rubriken Internet, Wirtschaft, Politik, Verbraucher und Digitalisierung. Am 21. April gab es auf diesem Portal exakt einen einzigen (!!!) Artikel:

https://landfall-media.de/wee-pressekonferenz-mehr-fragen-als-antworten/

Kann es sein, dass dieses Portal nur gebaut wurde um weiter gegen wee und die Unternehmer rund um Cengiz Ehliz zu bashen? Kann es sein, dass schon wieder Geld und Zeit investiert wird um eine mediale Plattform gegen die Vision von wee aufzubauen? Es scheint tatsächlich so zu sein!

Ratschlag 1: Lieber Felix Deister, du hast Dein nagelneues Portal bei Dir auf der FB-Site stolz gepostet. Nach einem Tag immer noch kein Like. Das kommt nicht gut an… Findet wohl auch Deine Community… Merke: Das ist keine gute Promotion für Dich als Multi-Media Journalist und Digitalisierungsberater. Willst Du so neue Kunden akquirieren?

Steigen wir mal in den skurillen Beitrag von jetzt Chefredakteur Felix Deister vom 21. April ein: Er beginnt mit der Überschrift…

Deister war über Facebook anscheinend live bei der Pressekonferenz dabei. Und danach hat er mehr Fragen als Antworten! Wenn das tatsächlich seine Meinung ist, dann fragt man sich zurecht: Frag doch einfach nach! Mehrere Redaktionen und Journalisten haben von den virtuellen Möglichkeiten des Messengers Gebrauch gemacht, und Mediensprecher Meuser ist dann bei der obligatorischen Fragerunde der Journalisten auch explizit darauf eingegangen. Aber Felix Deister gefallen lieber für ihn unbeantwortete Fragen, denn damit lässt sich am besten spekulieren. 

Ratschlag 2: Zeig einfach Flagge lieber Felix Deister und versperre Dich nicht im stillen Kämmerchen. Und wenn Du Fragen hast, obwohl allen anderen alles klar ist, frag einfach nach, Du brauchst doch keine Angst zu haben. Eine Ehrenrunde zum besseren Verständnis ist doch nicht schlimm!

Kommen wir zum Einstieg: Felix Deister hat, umgangssprachlich ausgedrückt, richtig Fracksausen. Er verweist darauf, dass die getroffenen Aussagen keine rechtliche Beurteilung sind. Und dass die Recherchen nach seinem besten Wissen und Gewissen erarbeitet wurden.

Warum macht das ein Journalist, der ernst genommen werden will? Will er uns sagen: „Alles was ich vorher veröffentlicht habe war Bullshit, und jetzt versuche ich mal ehrlich zu sein? Und: „Wenn ich was falsch formuliere, das mit Recht zu tun hat und vielleicht falsch rüber kommt, seid mir dann bitte nicht böse liebe Leserinnen und Leser…“

Ratschlag 3: Journalisten stehen für das was sie schreiben. Mit Herzblut! Sie schreiben immer nach bestem Wissen und Gewissen. Deshalb steht auch nicht vor jedem Artikel in der FAZ oder Süddeutschen solch ein dämlicher Spruch. Zeige Rückgrat lieber Felix Deister!

„Die skurrile Pressekonferenz“… Was soll hier skurril gewesen sein? Wieso ist „Wee“ um Cengiz Ehliz in einer Opferrolle? 

Wenn dieser Autor Skurrilität darunter versteht, live über Facebook mit dabei ist, wenn er dabei zuhören muss wie er in Persona formal wegen seiner diskreditierenden Veröffentlichungen abgemahnt wird, dann ist das tatsächlich mega-skurril. Wenn sich Menschen gegen seine Verleumdungen wehren, weil sie damit erpresst werden, dann hat er sicher immer noch das Recht dies als skurril zu empfinden. Das ist wirklich skurril!

Ratschlag 4: Schäme Dich Felix Deister. Wir schämen uns schon fremd für Dich!

Und: Zitiere richtig! In München ist keine vermeintliche Hetzkampagne aufgedeckt worden. Vielmehr wurde diese veröffentlicht und schätzungsweise in 100 Veröffentlichungen europaweit publiziert. Du schreibst über die Pressekonferenz einen mehrseitigen Bericht, aber wo bleibt die Essenz? Über die „vermeintlichen“ Basher und Erpresser, die geoutet wurden, schreibst Du kein Wort. Das macht Dich zum Komplizen! Man hat, wenn man 1 und 1 zusammenzählt, den Eindruck, Du bist ein Bestandteil dieser kriminellen Machenschaften, ist Dir das eigentlich klar? Bisher wurde Dein Name außen vor gelassen. 

Ratschlag 5: Freu Dich einfach über Dein aktuelles Glück. Du hast bisher tatsächlich Glück gehabt, das ist sehr skurril.

Weiter geht´s mit Deisters Reportage: 

Wir haben uns tatsächlich noch mal den Stream angeschaut: Ja, Cengiz Ehliz verhält sich wie man das auf einer Pressekonferenz tut, nämlich sachlich und kompetent. Er sitzt vor 30 seriösen Journalisten inklusive Kamerateams der TV-Sender und ca. 2.000 Viewern bei Facebook. Wirkt er mitgenommen? Eher das Gegenteil – sein Statement ist „under Fire“ und wie alle anderen kommt die Motivation sachlich rüber den Bashern und Erpressern das Handwerk legen zu wollen. Ansonsten: Smarter Visionär – in Ordnung! Aber die getrübte Stimmung? Da ist doch nichts getrübt! Kann man Entschlossenheit und Motivation mit getrübter Stimmung bezeichnen? Ja, Felix Deister in seiner eingeschränkten Wahrnehmungsperspektive kann das!

Ratschlag 5: Glaube nicht alle anderen sind doof und Du könntest mit Deiner gewohnt verdrehten Schreibe Tatschen verändern. Wahrheit bleibt Wahrheit! Lerne einfach Dich wie ein Profi zu verhalten, dann wirst Du auch ernst genommen!

Tatsächlich: Das Hand-Mikro des Mediensprechers hat zweimal geknackt. Richtig enthüllt! Das ist ein Mega-Skandal! Aber was genau soll zu Beginn unbeholfen gewesen sein? Ist der Juso-Pressesprecher von Rodgau überhaupt schon mal auf einer professionellen Pressekonferenz gewesen? Diese Frage stellt sich! Dann: ältere Herren – Bingo! Sich dann das Recht heraus zu nehmen Äußerungen und Behauptungen richtig zu stellen ist o.k. Aber tatsächlich das Wort „Gutdünken“ benutzen? Das scheint allerdings nicht Synonym für Objektivität eines Journalisten zu sein… Das erinnert eher an eigene Gefälligkeit!

Ratschlag 6: Ein Journalist arbeitet nicht nach eigenem Gutdünken. Er versucht immer objektiv zu bleiben, es sei denn, er kommentiert. Das Thema ist ernster als bei Deinem Job in der Erotikbranche bei der RTO GmbH. Du bist bekennender Sozialdemokrat: Frag Dich mal was Ikone Willy Brandt von Deinen publizistischen Ergüssen und Deiner Rolle als stellvertretender Juso-Vorsitzender in Rodgau sowie Pressesprecher gehalten hätte! Wahrscheinlich dreht er sich deswegen gerade im Grab um…

Deister positionierst sich auf der Website der SPD-Fraktion Rodgau mit starken Worten…

Das Internet als Technik der Freiheit („technology of freedom“) kann auch als politisches Instrument für mehr Fairness, Transparenz und Partizipation dienen. Die Entwicklungen hier zu verschlafen, wäre fatal.

Ratschlag 7: Verhalte Dich einfach auch so fair wie Du das kommunizierst! Selbstbild und Fremdbild liegen bei Dir auseinander wie zwei Ozeane. Und: Verhalte Dich gegenüber anderen Menschen immer so, wie Du selbst behandelt werden möchtest!

Wir gehen hier nicht auf die Deisterschen Wikipedia-Definitionen eines ICO ein, bemühen auch nicht die persönliche Erklärung der Frage: „Was ist ein ICO?“

Wir gehen auf den folgenden Passus ein: 

Kann es sein, dass Fabulierer Deister die Berichterstattung zur Pressekonferenz, auf welcher der ICO der weeNexx ausschließlich und nur kurz im Rahmen der Abmahnungen für Deister und der Depeschen kommuniziert wurde, benutzt wird um hier wieder bewusst, diesmal aber sehr subtil, zu bashen? Diesmal ist Deister sehr vorsichtig, denn seine Berichterstattung zum Thema ICO der „wee“ vom 29. Januar wurde ebenfalls formal durch Anwalt von Hartlieb abgemahnt und dürfte die Popularen Network GmbH noch mal richtig Geld kosten.

Jetzt wird es mega-skurril: 

Bemerkt es jemand? Felix Deister, der Oberschlaumeier der Depeschen, gibt mit seinen Zeilen tatsächlich zu, dass er in seinem veröffentlichten Bericht der Hessen Depesche vom 29. Januar journalistischen Mist gebaut hat. Da hat er nämlich bewusst oder unbewusst die Unwahrheit geschrieben, die er jetzt korrigiert, was ihm aber mit der Abmahnung oder, falls die nicht angenommen wird, vor Gericht richtig zum Verhängnis werden kann.

Fazit: Als gehässiger Märchenerzähler ist Felix Deister sehr begabt, als Journalist und Autor produziert er kapitale Fehler, die seinem Auftraggeber und ihm selbst sehr viel Geld kosten können. Wir drücken ihm die Daumen: Dafür, dass er versteht, was sein Idol Hajo Friedrichs, der legendäre Anchor-Man der Tagesthemen, mit der von Deister als veröffentlichte Lieblingsbotschaft gemeint hat, die er selbst als sein journalistisches Credo betrachtet. Und wenn Deister das auch nur halb versteht, verinnerlicht und auch lebt, dann besteht sicher auch die Chance, dass er mal ein Engagement eines ernst zu nehmenden Mediums erhält.