Caucasian lawyer in court © Andrey Burmakin | Hand breaking through the wall. Mixed media © Sergey Nivens – stock.adobe.com

Lesen Sie: Wie zieht die Autorin Prokoph unbescholtene Bürger übelst durch den Kakao um bei Visionär Cengiz Ehliz Druck zu machen? Wer beteiligt sich an den kriminellen Machenschaften gegen wee? Welche Rolle rechnet man der Familie Rohrböck aus Seligenstadt bei Offenbach zu? 

Die Schmieren-Kampagne der Depeschen-Portale des Berliner Verlags Popularen Network GmbH hatte im Rahmen der detailliert konstruierten Dramaturgie Mitte Februar ihren traurigen Höhepunkt: Nachdem Cengiz Ehliz, Michael Scheibe, die CSU und der Bundesverband der Selbstständigen auf übelste Weise durch Fake News gebasht wurden – das  unter vollkommen schräger Einbeziehung von Dr. Markus Söder, bayerischer Ministerpräsident, drückte Pseudo-Journalistin Angela Prokoph-Schmitt noch mal richtig auf´s verleumderische Gaspedal. Auf der publikativen Überholspur zielte sie mit ihren Depeschen plötzlich auf immer neue, unbescholtene Bürger aus dem Kreis der Geschäftspartner von wee. 

In das Fadenkreuz ihrer Computertasten flogen urplötzlich Richard Schaurich, Hans Gottfried und Arpad Levai. Das vermeintliche Ziel ihrer publizistischen Verleumdungsstrategie: Druck ausüben! Auf Ehliz und wee, auf Scheibe und seine COOINX, im Umfeld der Unternehmer verunsichern, Zwietracht säen – um die erpresserischen Forderungen des von wee als mutmaßlichen Strippenzieher im Hintergrund verorteten Tom Rohrböck nach Plan umzusetzen. Und dieser groteske, selbsternannte Problemlöser scheint dazwischen immer wieder die Bälle Rudolf Engelsberger, fristlos gefeuerter Ex-Topmanager von Ehliz, zu zuspielen, und natürlich umgekehrt. Davon ist nicht nur Ehliz felsenfest überzeugt! Zu den redaktionellen Erfüllungshilfen gehörten bis jetzt auch der unrühmliche Autor Felix Deister, der nun von wee-Anwalt von Hartlieb genauso wie Prokoph-Schmitt mehrfach abgemahnt wurde. Man sollte hierbei auch die Autoren Robin Classen und Stephan Kraus nicht vergessen – fraglich allerdings, ob es die physisch tatsächlich gibt, so halten sich jedenfalls verdichtete Gerüchte. Parallel zu diesem zivilrechtlichen Verfahren wurde gegen Tom Rohrböck bei der Staatsanwaltschaft in München Strafanzeige gestellt. 

Aber wie sägt man eigentlich an der Integrität von unbescholtenen Bürgern?

Beispiel 1: Hans Gottfried

Hans Gottfried hat mit „wee“ insofern etwas zu tun, als dass er in einem eigenständigen Vertrieb Software-Produkte verkauft, über die Einzelhändler in das wee-System integriert werden. Gottfried ist ein alter Hase, Profi wenn es um den Vertrieb von erklärungsbedürftigen Produkten, im Schwerpunkt Finanzprodukte, geht. Mitte Februar macht er Urlaub auf seiner Lieblingsinsel Zypern. Als der Beitrag über ihn – Hauptdarsteller einer unglaublichen Lügenstory – nachmittags in der Hessen-Depesche erscheint ist er gerade beim Wandern. Ohne Mobiltelefon. Das schaltet er tagsüber aus, diesen Luxus gönnt sich der inzwischen finanziell unabhängige Oberbayer. Als er dann sein Handy zu später Stunde anschaltet dröhnen die Nachrichten auf der Mailbox. „Ich dachte mich trifft der Schlag“, sagt er. „Sogar Cengiz Ehliz hatte mich angerufen, und zwar nicht nett“, wie er ergänzt. „Wenn dich der Boss des Produktgebers anruft“, lächelt er heute, „dann hast Du entweder Geburtstag oder Mist gebaut.“ Dass er Mist gebaut haben sollte? Er dachte nach… „Kann nicht sein!“

Dann schaute er in den Computer, googelte nach den Depeschen, wovon er vorher noch nie etwas gehört hatte. Hessen-Depesche hatten alle mehrfach in ihren Sprachnachrichten gesagt… Und dann traf ihn fast der Schlag auf seiner wunderschönen Veranda im nächtlichen Glanz der Kerzen und des guten Glases Rotwein, den er sich manchmal nach seinen 10-Kilometermärschen gönnt. Er las:

Welche Sorgen soll ich haben? Welcher Spinner faselt da von einer Notlage? Was ist das für ein bekloppter Artikel? Hessen-Depesche? Nie gehört! Autorin Prokopf-Schmidt oder Schulz, nie gehört! 

Was ist das für ein Sch…, der da geschrieben wird?

Ich war doch nie Verkäufer für Cengiz Ehliz! Wieso soll ich mich nicht mehr wohl gefühlt haben?

Ober-Basherin Prokoph-Schmitt führt gewohnt intrigant nur eines im Schilde: Sie will Ehliz gegen Gottfried ausspielen, und dabei verbreitet Sie so ganz nebenbei über die Mega-Insider-Informationen zu verfügen. Geheime Mails, die ihr zugespielt wurden… Kommen als nächstes  heimliche Mitschnitte von vertraulichen Gesprächen, die über WikiLeaks-Hessen-Depesche der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden? Brandheißes Bashing-Material gegen den „Präsidenten“ Ehliz, wie er sich angeblich ehrfürchtig ansprechen lässt. Hinterlässt die selbsternannte Enthüllungsjournalistin dann wieder den Eindruck hochsensible Fake-Interviews geführt zu haben, die es niemals gab? 

Gottfried lacht wieder: „Wie das klingt: Guten Morgen Herr Präsident Ehliz!“ So ein Schwachsinn, kommentiert er nach, krank im Hirn sind die, schließt er ab. Den nachtaktiven Ehliz hat er gleich zurückgerufen, nach einer Minute war das Missverständnis aus der Welt und Gottfried in Sachen Schmierenkampagne im Film.

Beispiel 2: Arpad LevaiDer kauzige Ur-Bayer mit serbischen Wurzeln war Mit-Erfinder der Kampagne wee Love München und hat als für München verantwortlicher Vertriebsmann wesentlich mit dazu beigetragen, dass heute mehr als 4.000 Einzelhändler unter der Flagge von wee performen. Auch der im Vertrieb hoch dekorierte Levai viel aus allen Wolken, als ihm plötzlich angedichtet wurde, er erwäge gerichtliche Schritte gegen Ehliz. Im Text wird vorgegaukelt, dass Levai mit Märchenerzählerin Prokoph-Schmitt persönlich gesprochen hat. 

„Alles erstunken und erlogen“, wettert Levai gegen die Popularen-Geschäftsführerin und drückt Ehliz die Daumen: „Ich möchte, dass diesen unverschämten Schmierfinken das Handwerk gelegt wird.“ Bei uns wurde die Privatadresse von Herrn Levai übrigens geschwärzt – die Hessen-Depesche hat diese knallhart und ohne irgendeinen journalistischen Sinn veröffentlicht! Warum? Genau: um zu ärgern!

Was gibt es sonst noch Aktuelles?

Zumindest drei der anrüchigen Bashing-Portale, die Saar-Depesche, die Sachsen-Depesche und die Bayern-Depesche sind jetzt vom Netz genommen worden. Ob das Geld für den Betrieb fehlt oder ob das aus voreilender Vorsicht passiert ist? Man kann nur spekulieren! 

Tatsache ist aber: Der Hauptgesellschafter der Berliner Popularen Network GmbH, die das gesellschaftsrechtliche Dach der Depeschen iat, die Aduno Beratungsagentur GmbH, marschierte bereits in die Pleite. Diesen Part als Gesellschafter innerhalb des Verlags soll jetzt die Sicura Media GmbH übernommen haben. Deren Geschäftsführerin ist Verena Rohrböck aus Seligenstadt am Main, die sich hier, in der Nähe von Offenbach, als erfolglose CDU-Lokalpolitikerin genauso wie ihr Bruder Tom Rohrböck einen zweifelhaften Ruf erworben hat.