Eine erfolgreiche Lösung beim digitalen Bezahlen in Pandemie-Zeiten ist das Produkt weePay.
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Der weltweite Billiardenmarkt Mobile Payment wird noch von China und USA dominiert.

Glaubt man den Veröffentlichungen von statista.com, ist der weltweite Markt beim digitalen Payment erheblich höher als noch vor einiger Zeit prognostiziert. Die Publizisten, die sich bei der Gestaltung ihrer Statistiken unterschiedlichster Quellen bedienen, schätzen alleine beim Segment Mobile POS Payments, also Bezahlen mit Kreditkarte bzw. App an der Ladentheke, einen weltweiten Wert für 2020 von rund 1,78 Billionen Euro. Im Jahre 2017 lag der Wert hierfür noch bei knapp über 290 Millionen Euro.

Bis 2024 soll sich das mit Transaktionen erzielte Umsatzvolumen nahezu noch einmal verdoppeln – auf ca. 3.6 Billionen Euro. Dabei sollen in der Prognose für 2024 weltweit über 1,8 Milliarden Menschen digital bezahlen. Das durchschnittliche jährliche Transaktionsvolumen eines Nutzers für das Segment Mobile POS Payments liegt für das Jahr 2020 geschätzt bei knapp über 1.300 Euro. Am meisten verbreitet ist diese Art von Mobile Payment in der Altersgruppe der 25 bis 34-J, dicht gefolgt von den Jüngeren im Alter von 18 bis 24 Jahren.

Analysten werten die Marktdurchdringung von Mobile Payment mit dem Schlüsselwort „Benutzerfreundlichkeit“. Nur ein komfortabler Umgang bei der Nutzung, das heißt sichere Smartphones und Karten, Schnelligkeit von Transaktionen, bequeme Handhabbarkeit und geringe Gebühren befeuern die Akzeptanz von Mobile Wallets. Laut vieler Experten ist diese Entwicklung nicht als Konkurrenz zum eigenen Bankkonto, sondern vielmehr als Erweiterung zu sehen. Denn erfolgreiche mobile Lösungen bieten nicht nur Komfort, sondern ermöglichen außerdem freien Zugriff auf eine große Menge an wertvollen Verbraucherdaten, die mithilfe von Spezialisten monetarisiert werden können.

China führt bei Mobile Payment vor den USA – Europa unten abgeschlagen

Die Chinesen geben einerseits bei der Nutzung von Mobile Payment, andererseits auch bei der Entwicklung von erfolgreichen Diensten, weltweit den Ton an. Für 2020 sieht die „Hitliste“ der fünf Länder, in denen mit Mobile Payment die größten Umsätze durch Transaktionsvolumen erzielt werden, China mit einem Transaktionsvolumen von über einer Billiarde Euro mit weitem Abstand als Spitzenreiter:

  1. China – 1.013.172 Mio. Euro
  2. USA – 329.595 Mio. Euro
  3. UK – 61.762 Mio. Euro
  4. Brasilien – 22.343 Mio. Euro
  5. Japan – 22.119 Mio. Euro

In Deutschland äußerst beliebt ist die Nutzung des Anbieters PayPal beim Bezahlen mit dem Smartphone in einem Geschäft, Restaurant oder einer sonstigen Verkaufsstelle. Auf den weiteren Plätzen: Google Pay, Payback Pay und Apple Pay. Das Volumen von mobilen Bezahlungen mit PayPal wird für 2020 auf ca. 227 Milliarden US-Dollar geschätzt.

Mobile Payment beinhaltet alle Formen einer bargeldlosen Bezahlung mit mobilen Endgeräten. Das beinhaltet Bezahlen beim Onlineshopping mit einem mobilen Endgerät und schließt Zahlungen an klassischen Verkaufsstellen mit dem Smartphone, wie beispielsweise beim stationären Einzelhandel, mit ein. Bei den Transaktionen, die via mobile Endgeräte am „Point of Sale“ durchgeführt werden, kommen Smartphone-Applikationen zum Einsatz. Der Transfer der Daten zwischen dem Kassenterminal des stationären Händlers und der Smartphone-App erfolgt in der Regel über den Funkstandard NFC (Near-Field-Communication) oder über Quick-Response Codes (QR-Codes).

wee-Founder Ehliz will für sein Produkt Markterfolge

Cengiz Ehliz, gebürtiger Bad Tölzer mit türkischen Wurzeln und Münchner Unternehmer des Jahres 2019, gibt alles für eine erfolgreiche Markteinführung von wee und kommt seiner Vision von der flächendeckenden Markteinführung näher. (Foto wee-Presse)

Die Schweizer weeConomy AG hat aktuell ihr wee Mobile Payment- und Cashback-Produkt mit weePay ausgebaut. Durch die Nutzung und Integration einer E-Geld-Lizenz in das wee-System, sind bald mobile Bankdienstleistungen in 121 Ländern weltweit möglich. Bis zum Ende dieses Jahres möchten die agilen Schweizer 187.000 Akzeptanzstellen vorweisen, so die eigene Aussage. Die Strategie dabei ist ungewöhnlich: Im Gegensatz zu Payback beispielsweise, die große Handelsketten wie REWE oder andere Filialisten mit ihrem System beglücken, zielen die Schweizer auf den aktuell brach liegenden stationären Einzelhandel in Europa ab. Dieser ist seit Jahren durch den Wettbewerb des E-Commerce gewaltig unter Druck gekommen. Und in Zeiten der Corona-Pandemie mit Lockdown und erheblichen Hygienebeschränkungen sind die Umsatzeinbußen immens. Die Innenstädte drohen durch Pleiten und Geschäftsaufgaben zu veröden, siehe viele Städte im Ruhrgebiet oder in Ostdeutschland, aber auch in der Metropole London, in Paris oder Amsterdam scheinen ganze Stadtteile zu kollabieren. Denn ohne den gewohnten Bäcker um die Ecke, den Friseur oder die heimische Kneipe schwindet die Lebensqualität für die Menschen, die in einem entsprechenden Stadtteil wohnen.

Vernetzung von Einzelhandel mit Stadien und E-Business hilft den kleinen Geschäften

wee digitalisiert den stationären Einzelhändler und macht ihn für Kunden, die das System in seiner Region nutzen, über die weeApp als Suchmaschine oder die Homepage von wee (wee.com), sichtbar. Das bindet bestehende Kunden und akquiriert neue, die er sonst nie – oder nur mit kostspieligen Werbeaktivitäten – bekommen könnte. Praktisch erhält der Metzger im Kiez sogar eine globale Sichtbarkeit, zumindest gilt das für alle Märkte, in denen wee aktiv ist. Dem Metzger aus der Bretagne nützt es vielleicht nichts, wenn ihn Delikatessenfreunde aus Glasgow finden, aber insbesondere im touristischen Bereich ist das von erheblichem Vorteil. Denn mittels der weeApp als Suchmaschine kann ich einen rabattierten Urlaub buchen oder Reparaturarbeiten im 100 Kilometer entfernten Ferienhaus bezahlen, wovon ich die als wee erzielten Rabatte dann wieder bei meinem Friseur um die Ecke zum Bezahlen einsetze.

Jedes Geschäft, das bei wee Mitglied und Kunde wird, gibt, ähnlich wie bei Payback, einen Rabatt, den der Kunde sammeln kann. Bei wee ist das echtes Geld, da man im von wee digitalisierten Stadion, beim Metzger, Bäcker oder in der Kneipe Einkaufsvorteile einsammelt. Diese gesammelten wee – ein wee ist ein Euro – können dann wieder zum Konsum genutzt werden. Oder, und das ist jetzt neu – die wee können an Dritte transferiert werden. Und das zu erheblich kostengünstigeren Konditionen als das aktuell der Wettbewerb anbietet. Und erheblich billiger und schneller als Überweisungen mit dem eigenen Girokonto. Mit dem Ausbau des etablierten wee-Systems hat der Nutzer nun quasi sein eigenes, zusätzliches digitales Konto, mit welchem er wie beim Konto seiner Hausbank arbeiten kann. Noch ein dickes Plus verbuchen die Schweizer: Das Onlineportal von wee bietet Onlineshopping in über 1.000 Onlineshops – mit garantierten Preisnachlässen – an. Diese vom Käufer für beispielsweise gebuchte Urlaubsreisen eingesammelten wee-Rabatte können aber nur im stationären Einzelhandel eingelöst werden. Entscheidet sich der Händler für wee, dann profitiert er neben den günstigen Transaktionsgebühren von weiteren entscheidenden Vorteilen, so das Unternehmen.

Für den Einzelhändler ist dieses auf ihn zugeschnittene System aus Sicht vieler Marktexperten weitestgehend alternativlos. Insbesondere weil es der Politik bis dato nicht ansatzweise gelungen ist, nachhaltige Konzepte zu entwickeln oder umzusetzen, die den Einzelhandel stärken und den Bewohnern von Stadt und Land die gewohnte Lebensqualität sichern. Es bleibt spannend im Megamarkt Mobile Payment!