Fotos: Russian President Vladimir Putin visits Expo@ tanka_v – depositphotos.com / Republican Presidential Candidate Donald J Trump@ actionsports – depositphotos.com

Meuser ist stolz auf das mediale Outing von Ehliz, Scheibe und Schmutz

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„Bashing“ steht für heftige, herabsetzende Kritik, für eine öffentliche Beschimpfung. Donald Trump ist der Meister dieser Kommunikationskategorie. Wenn er über seinen Twitter-Account mit 55 Millionen (!!) Followern gegen Gott und die Welt lästert, dann hat das bei diesen Empfängern, über den Transfer auf die Titelseiten von Zeitungen und Online-Portalen, als Breaking News in den TV-Sendern und bei nachfolgenden Talks, ein weltweit milliardenfaches Echo. Mit dieser Vorgehensweise muss er sich keinen kritischen Fragen der Journalisten stellen, denn seine präferierte Kommunikationsstrategie hebelt übliche Pressekonferenzen aus. Mit den Republikanern gleichgeschaltete Medien ziehen sofort nach, zitieren sich gegenseitig, ganz im Sinne des mächtigsten Mannes der Welt. 

„Genau so“, meint jedenfalls Tilmann Meuser, Mediensprecher der Unternehmen unter dem wee-Dach, „setzt man aus dem nichts innerhalb einer Sekunde weltweit inhaltliche Leuchttürme, exakt so lässt sich Meinungshoheit insbesondere bei kontroversen Themen flächendeckend erzielen.“ Bei der politischen Person Trump hält sich Meuser zurück, allerdings ist er fasziniert von Trumps medialen Tabubrüchen, die seit dem Beginn seiner Amtszeit global Kommunikation, insbesondere im politischen Kontext, verändert haben. „Auch Frau Merkel inszeniert sich als Bundeskanzlerin weitestgehend über eigene Kanäle, die quasi als Ersatz von Pressekonferenzen dienen.“ First-Mover hierbei war und Trendsetter ist der viel gehasste und oft unterschätze US-Präsident mit deutschen Wurzeln aus der Pfalz.

„Die Depeschen des Popularen-Netzwerks möchten irgendwie ähnlich agieren“, kommentiert Meuser, „allerdings machen die das journalistisch grottenschlecht, inhaltlich auf Kindergarten-Niveau und fast niemand hört zu, keiner schreibt die Story weiter, bringt diese zum viralisieren. Wie kann man nur so blöde sein, bewusst falsche Tatsachenbehauptungen zu veröffentlichen, die vollkommen aus der Luft geholt und mindestens ehrabschneidend sind?“ 

Seiner Meinung nach haben diese Medien, die unter dem Radar von seriösen Medien-Evaluationsdiensten dümpeln, beim Bashing gegen wee immer wieder unterschiedliche Diskreditierungsschwerpunkte gesetzt, wie beispielsweise bei der Wahl von Ehliz zum Unternehmer des Jahres von München. „Man hat wiederholt, ausgehend von zum Beispiel der Hessen Depesche, einfach einen argumentativ hohlen Stein zum Thema ins mediale Meer geschmissen, der dann Wellen produzieren sollte. Dann fliegt zum selben Thema der nächste Stein einer anderen gleichgeschalteten Postille mit neuen Wellen, und so weiter…“ Wellen, die unterschiedlichste Unternehmen und Personen im Dunstkreis von wee in Sachen Image und Reputation beschmutzen sollten. 

Wurde er auch gebasht? Er lacht: „Ich bekam von den Enthüllungs-Journalisten abwechselnd den Titel eines Schönzeichners oder Weichzeichners verpasst, was auch immer das sein soll.“

Hat mal jemand dieser Journalisten bei ihm als verantwortlichem wee-Medienmann nachgefragt? „Nein, es gab einen letzten Kontakt zu Frau Prokoph im September 2018. Sie wollte zum Thema Rudi Engelsberger, dem fristlos gefeuerten Ex-CEO, ein Interview von Herrn Ehliz, obwohl ich im Vorfeld schon sagte wir kommentieren das nicht. Ansonsten haben diese Portale zwar immer behauptet, Sie hätten uns um Stellungnahme gebeten, aber das stimmt nicht, zumindest gilt das für mich. Ich habe im Rahmen dieser Veröffentlichungen weder eine Mail, noch einen Anruf erhalten. Aber vielleicht ging ja mal eine Mail bewusst an den Hausmeister oder so, die dann nicht beantwortet wurde…“

Nach Meusers Meinung stehen die verleumderischen Artikel dieser Depeschen-Portale selbstverständlich in direkter Verbindung zur kommunizierten Erpressung von Ehliz. Er selbst hätte sich den zusätzlichen Aufwand von wochenlanger Vorbereitung und Durchführung des medialen Outings gerne gespart und seine Zeit lieber in schöne Themen investiert, „aber Herr Rohrböck und Konsorten haben alle Termine ausfallen lassen, bei denen man vielleicht einen Weg hätte finden können das Ganze zu beenden, unter Verzicht des medialen Outings.“ Unabhängig von der mangelnden Dialogbereitschaft der Basher und Erpresser ist Meuser stolz auf Ehliz, Scheibe und Schmutz: „Ich finde den Mut dieser Top-Manager bemerkenswert, denn wenn man so etwas zum ersten Mal macht, weiß man nicht, was auf einen zu kommt, wie die Performance in den Medien und in der eigenen Community ankommt.“ Der Mut wurde belohnt: Das Feedback bei Mitarbeitern, Geschäftspartnern und in den Medien ist durchweg positiv!

Meuser ist in Sachen Krisen und Reputationsmanagement erfahren und hoch dekoriert. Er selbst hält sich zurück bei Referenzen, aber die Internet-Recherche und ein paar Telefonate geben, zumindest einigermaßen, Aufschluss über seine Kompetenzen. So hat er sich mit seinem Team in einem Plagiatsstreit gegen den SSC Neapel und dessen technischem Ausrüster Macron ein über mehrere Monate anhaltendes mediales Duell geliefert, an dessen Ende der damalige Champions-League-Starter mit dem narzisstischen Präsidenten De Laurentiis kleinbei geben musste. Hierbei ging es um Millionen an Schadenersatz. Was im Hintergrund lief? Über dieses Vorgehen und den konkreten Ausgang wurde Stillschweigen bewahrt. Für die öffentliche PR-Kampagne erhielt seine CP/Consult 2014 den bedeutendsten Branchen-Award, den Internationalen Deutschen PR-Preis. 

Rund ein Dutzend Awards in den vergangenen Jahren sprechen Bände von der Effektivität der Kampagnen, die in Essen konzipiert und europaweit umgesetzt werden. So ist bekannt, dass der jetzt bei „wee“ als Head of Corporate Communications agierende Kommunikationsmann bei Krisen von Schalke 04 als Kommunikator geholt wurde, für die TSG 1899 Hoffenheim aktiv war, Krisenmanagement bei der Nato für die AWACS betrieben hat und über mehrere Jahre auf der Plattform Petersburger Dialog, den Spitzengesprächen zwischen der Russischen Föderation und der Bundesrepublik, vortrug, unter den Augen von abwechselnd Medwedew und Putin sowie Merkel. 

In der ersten Dekade des Jahrtausends hat er über mehrere Jahre als für die Kommunikation verantwortlicher Berater mitgeholfen, den Außenseiter Ruhrgebiet mit der Kampagne seiner Agentur und Public Affairs-Aktivitäten unter „Ruhr 2010“ zur Kulturhauptstadt Europas zu befördern, wovon die Region mit Milliarden-Subventionen profitierte, was zu einem neuen Selbstverständnis zwischen Rhein und Ruhr führte.

Auch für „wee“ zahlt sich sein Engagement aus: So wurde die von ihm und seinem Team entwickelte Kampagne „wee Love München“, die über Monate in der bayerischen Landeshauptstadt Stadtgespräch war, jüngst beim bedeutendsten internationalen Branchen-Award, der vom Londoner Loyalty-Magazine vergeben wird, im Bereich Marketing auf die Shortlist gewählt.