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Gewinner bei der Ausschreibung der Bundesliga-Übertragungsrechte: der Streamingdienst DAZN und Sky beim Fernsehen.

Für den Profi-Fußball gibt es zukünftig weniger TV-Geld. „Nur noch“ 1,1 Milliarden Euro pro Jahr kassiert die Deutsche Fußball Liga ab 2021. In Summa sind das sage und schreibe 4,4 Milliarden Euro. Bisher waren es immerhin 6 Millionen mehr pro Saison. Corona hat die jährlich zweistelligen Wachstumsraten nun gebremst. Nach 15 Umsatzrekordjahren in Folge muss sich der deutsche Fußball zukünftig etwas bescheidener geben.

Gut ein Drittel der Liga-Einnahmen entfallen – vor Corona – auf die TV-Einnahmen. Da die Hygienebeschränkungen die Clubs der drei deutschen Profiligen zu Geisterspielen ohne Zuschauer zwingen, was hinsichtlich der Ticket-, Merchandise- und Cateringeinnahmen mächtig ins Kontor schlägt, wächst trotz des durch die Pandemie bedingten Umsatzstopps die Bedeutung dieser Fernsehgelder in der Kalkulation des jeweiligen Club-Etats.

Freuen dürfen sich die Pay-TV-Abonnenten von Sky und DAZN: Alle Bundesligaspiele werden bei diesen Sendern ausgestrahlt. Die beiden „Platzhirsche“ teilen sich Spieltage und Anstoßzeiten wie folgt auf: So zeigt Sky in den Spielzeiten 2021/22 bis 2024/25 alle Samstagsspiele um 15.30 Uhr als Einzelspiel und in der Konferenz, darüber hinaus das Top-Spiel am Samstag um 18.30 Uhr. Zusammen sind das 200 Partien. Der Pay-Streamingdienst DAZN überträgt daneben alle 106 Freitags- und Sonntagspiele.

Ein Comeback feiert Sat.1 mit dem Kauf eines Pakets, das bisher im Besitz des ZDF war. Altbewährt bleiben die Ausstrahlungen bei den öffentlich-rechtlichen Sendern: Die ARD-Sportschau und das ZDF-Sportstudio sichern sich hierfür die notwendigen Rechte.