Quellennachweis für redaktionelle Verwendung: Alexandros Michailidis / Shutterstock.com

Das Satiremagazin „Der Postillion“ beißend

Der UN-Klimagipfel am 23. September hat für mächtig Aufregung gesorgt: Aktivistin Greta Thunberg emotionalisiert beeindruckend und US-Präsident Donald Trump taucht plötzlich als Überraschungsgast in New York auf. Der mächtigste Mann der Welt würdigt sie – die neue Ikone für den Aufbruch beim Klimaschutz – aber keines Blickes. Und Greta? Sie fixiert ihn versteinert! Freunde werden beide wahrscheinlich nicht mehr…

Quelle: Twitter

Im Anschluss nimmt er sie auch noch rhetorisch „auf den Arm“, wenn er sinngemäß kommentiert „…sie ist so hübsch anzusehen…“ Kein Stil! Aber Wasser auf die Mühlen seiner Fans.

Quellennachweis für redaktionelle Verwendung: Ascannio / Shutterstock.com

Und in England platzt parallel die Bombe mit der Insolvenz des Reise- und Touristikanbieters Thomas Cook, was die Unternehmen TUI, Condor, alltours und Neckermann gleich mit in den Strudel reißt. Tausende Mitarbeiter, Touristen und Hotels sind kalt erwischt. Das Satiremagazin „Der Postillion“ hat zur offiziellen Information von Thomas Cook wieder einmal eine tolle Story geschrieben, die einen förmlich zum Schmunzeln zwingt, wobei die Mundwinkel dabei gefrieren… Das alles ist wirklich sehr bitter.

Quelle: Postillon

„Montag, 23. September 2019

Vorreiter in Sachen Klimaschutz: Thomas Cook stellt Betrieb komplett ein

London (dpo) – Die Proteste am Freitag haben nun auch Wirkung gezeigt: Das älteste Reiseunternehmen der Welt stellt den Betrieb ein, um das Klima zu schützen. Aktivisten und Experten sind voll des Lobes für den britischen Konzern, der unter anderem CO2-intensive Flugreisen und Kreuzfahrten anbot.

Offenbar duldet der Kampf gegen den Klimawandel aus Sicht des Managements keinen Aufschub mehr. Obwohl weltweit hunderttausende Urlauber nun ihre gebuchten Reisen nicht mehr antreten können oder am Urlaubsort stranden, verkündete das Unternehmen die sofortige Einstellung aller Aktivitäten:

Quelle: Twitter

Den gestrandeten Urlaubern wird aus Umweltschutzgründen empfohlen, die Heimreise zu Fuß anzutreten“.

„Endlich ein Unternehmen, das die Zeichen der Zeit erkennt und seinen CO2-Ausstoß radikal auf null reduziert“, freut sich Klimaforscher Ole Stein. Man kann nur hoffen, dass andere Reiseanbieter wie TUI, Neckermann oder alltours bald nachziehen.“ Schließlich handele es sich nahezu bei allen Reiseunternehmen um große Klimasünder.

https://www.der-postillon.com/2019/09/thomas-cook.html

Es bleibt allen Beteiligten nur zu wünschen, dass sich die Schäden in Grenzen halten und die gestrandeten Urlauber wieder gesund und wohlbehalten nach Hause kommen.

Und Greta Thunberg und Donald Trump? Die werden weiter unbeirrt ihren Weg gehen! Wetten, dass…?