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Bösartige Verleumdungen als Basis für übles Geschäftsmodell 

Verstricken sich immer mehr Kommunalpolitiker aus CDU, SPD und jetzt auch FDP der Region Offenbach in dieser bösen Kampagne? Was steckt dahinter? Welche Rolle spielen Tom Rohrböck mit seiner Familie und Parteifreunden, Angela Prokoph-Schmitt, Felix Deister und Martina Sertic bei diesen Machenschaften?

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Holger von Hartlieb ist 68 Jahre alt! Tatsächlich alt? Von wegen: Der Spät-68er ist immer noch fit wie ein sprintender Turnschuh. Mental ist er das sowieso, aber auch körperlich. Rund um den Chiemsee und im Chiemgau ist sein Sportrevier: Ganzjährlich rauscht er mit seinem Mountain-Bike über Asphalt- und Schotterpisten, der Insider bemerkt den ambitionierten Radler an der natürlichen Gesichtsbräunung, die weiße Flecken exakt dort aufweist, wo die Rennbrille und der Helm das Gesicht und den Kopf vor Sonne und Sturz schützen. Im Winter steht der ausgewiesene Experte für Film- und Persönlichkeitsrecht dann auf den Brettern, fährt, wie er sagt, „noch ´ne Spur eiliger“ dieselben Pisten runter wie anderntags mit dem Bike. Hitze, Kälte, Stürze: „Muss man mit leben, bis jetzt habe ich Glück gehabt!“

Mountain-Bike und Skier machen Kopf frei für Popularen-Verlag-Attacke

Nach seinem Vater betreibt der Vollblut-Jurist jetzt in zweiter Generation die Kanzlei. Von diesem hat er auch als Vermächtnis das Handbuch des Film-, Fernseh- und Videorechts übertragen bekommen. Sein Vater hat dieses mehrere hundert Seiten umfassende Standardwerk in den 50er Jahren geschrieben, die mittleren Auflagen hat der Sohn dann mit dem Vater geupdatet, aktuell ist er dabei die sechste Auflage fertig zu stellen. 

Sein Spezialgebiet sind das Medienrecht, insbesondere das Persönlichkeitsrecht und „Filmsachen“, wie er sagt. Was sind Filmsachen? „Naja, wenn beispielsweise Filme beschlagnahmt werden, wegen möglicher Gewaltverherrlichung oder so… Wenn die Staatsanwaltschaft sich einklinkt. Da geht es um viel Geld.“ 

Zu den Depeschen, den bösartigen Enthüllungspostillen der Popularen Network GmbH, hat er eine ganz besondere Meinung: „Kritische Berichterstattung finde ich immer gut, da kann es auch mal leicht unter die Gürtellinie gehen. Aber über Monate bösartige Verleumdungen? Den Freunden um Geschäftsführerin Prokoph-Schmitt muss man das verleumderische Handwerk legen!“

Demokratische Meinungsfreiheit geschändet: die dunkle Seite der Kommunalpolitik

Dass es sich hierbei um ein Komplott handelt, also eine Verabredung unterschiedlicher Personen zu einer strafbaren und moralisch verwerflichen Handlung, davon scheint der wee-Anwalt überzeugt. Dass gefühlt die halbe CDU Seligenstadt und Mainhausen, angeführt von der Familie Rohrböck mit Verena, der Schwester von Tom Rohrböck, im Gesellschafterkreis sitzt und vom Geschäftsmodell direkt profitiert, wundert ihn schon. Bruder Tom, das sieht ein Blinder mit Krückstock, wie man so schön sagt, hat hier als geouteter Strippenzieher sein vertrautes persönliches Umfeld wohl zu Platzhaltern in der Gesellschaft gemacht. Was ihn noch wundert? Er hat im Vorfeld der inzwischen auch international beachteten Pressekonferenz Briefe an die Familie Rohrböck und an Vertreter der CDU geschickt, mit der Bitte um Auskunft zum Fall des Bashings, aber auch um Unterstützung bei der Aufklärung von Netzwerken und des Erpressungsvorwurfs gebeten. 

Von der Familie kam nichts! Kein Feedback! Kein Aufschrei – geschweige denn Entsetzen… Anscheinend kann man mit diesen unglaublichen Vorwürfen in der Familie Rohrböck gut schlafen. Nur die CDU hat reagiert. Ein nicht genanntes Mitglied im Stadtverband Seligenstadt „drückt die Daumen, dass den Depeschen endlich das Handwerk gelegt wird.“ Öffentlich möchte der seriöse Kommunalpolitiker hierbei erst mal nicht auftreten, denn wer weiß, was es bedeutet von der Hessen-Depesche genötigt und durch den Schmutz gezogen zu werden. Auch ein Funktionär der SPD, der mehrfach abgemahnte Felix Deister, einer der gehässigsten Verleumder, nebenbei im Vorstand und Pressesprecher der SPD Rodgau, ist in dieser Schmierenkomödie ein wichtiger Aktivposten. Seit er, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr publizistisch bei den Depeschen auftritt, basht er jetzt auf seinem eigenen Portal Landfall Media einfach weiter, wenn auch erheblich vorsichtiger, dabei aber inhaltlich genauso gestört und journalistisch amateurhaft. Konzeptionell fokussiert dieses Portal die Regionen Frankfurt, Wiesbaden und Offenbach zu Themen aus Wirtschaft, Digitalisierung, Politik, Verbraucher und Internet. Und was war am 21. April der Premieren-Artikel, die Initialisierung des Portals? Sie ahnen es: wee und Cengiz Ehliz! Mit der Feststellung des Autors Deister als Überschrift: Die „Wee“ Pressekonferenz – mehr Fragen als Antworten! Inklusive Rechtschreibe- und Interpunktionsfehler… 

FDP-Vampirlady outet sich öffentlich als Deister-Freundin

Für den jüngsten Artikel hat Pseudo-Enthüller Deister jetzt auf FDP-Lokalpolitikerin Martina Sertic zurückgegriffen. Analysiert man den Schreibstil, dann wird schnell klar: Der Text kann nur von Virtuose Deister kommen! Ob so oder so – warum verwirklicht sich die Wahlkreismitarbeiterin eines FDP-Bundestagsabgeordneten, Dr. Stefan Ruppert, Mitglied im Bundesvorstand und seit 2014 Landesvorsitzender in Hessen, auf einem entsprechenden Portal? Und das zu einem Thema, bei dem Sertic noch nie aufgefallen ist? Insider behaupten hier werden alte Rechnungen beglichen, denn Sertic konnte sich schon immer mit positiver Berichterstattung auf die Hessen-Depesche verlassen. Insbesondere 2016, als Sertic nach der Kommunalwahl von der „bürgerlichen Stimme Rodgaus“, der z.m.B, zur FDP wechselte. Es gab heftige Kritik von allen Seiten für diese politische Illoyalität, nur die Hessen-Depesche positionierte sie als Powerfrau, resolute Nachwuchspolitikerin, titelte mit „Vampirlady der Kommunalpolitik“ 

Zivil- und strafrechtliche Komponente im Fall Ehliz, Scheibe, wee, Cooinx, Swiss Fintec Invest

Wie der juristische Sachstand ist? Hier wird von Hartlieb zurückhaltender, wenn er antwortet: „Alles ist im Fluss. Wenn die Abmahnung von Prokoph-Schmitt nicht für alle angemahnten Punkte unterschrieben und meine Rechnung nicht bezahlt wird, dann geht das Ganze vor Gericht. Aber wenn es so wie in den vergangenen Tagen weiter geht, dann erledigt sich möglicherweise alles von selbst.“

Damit meint von Hartlieb die anhaltenden Auflösungserscheinungen beim Berliner Popularen-Verlag: Der Mehrheitsgesellschafter, die Aduno Beratungsagentur GmbH hat kürzlich Pleite vermeldet, drei Portale, so scheint es haben ebenfalls Schiffbruch erlitten, denn die Saar-, Sachsen- und Bayern-Depesche sind vom Netz. „Glücklicherweise haben wir hier von jedem relevanten Artikel PDFs archiviert.“

Bei der strafrechtlichen Vorgehensweise verweist von Hartlieb auf seinen Münchner Anwaltskollegen Dr. Christoph Rückel. Dieser steht unserem Portal nicht für ein Gespräch zur Verfügung, schickt uns aber das Memorandum, das beim Medientermin von wee-Medienmann Meuser – zumindest in Teilen – vorgelesen wurde. 

Dabei berücksichtigt der Wirtschafts- und Strafrechtler auch Recherchen eines international aktiven Experten-Teams, das über Wochen mit Spezialisten der Zielfahndung und Forensik Fakten zu Rohrböck und seinem Netzwerk zusammengetragen und diese Erkenntnisse, die jetzt auch der Staatsanwaltschaft beim Landgericht München I vorliegen, ausgewertet hat.

In diesem Schreiben geht es um eine weitere Person, die als Komplize von Rohrböck seit Jahren mit agiert. Dabei kann es sich nur um den gefeuerten Ex- CEO und früheren Intimus von Ehliz, Rudolf Engelsberger, handeln. (…)

Der dubiose Ex-Top-Manager Rudi Engelsberger

(…) Denn er verließ die Swiss Life auf dem Höhepunkt der Karriere als Direktor und Chef von München sang- und klanglos. Was gemunkelt wird? Mit einem Fünf-Jahres-Ausstiegsplan in der Tasche, weil man sich nicht traute den verdienten Ex-AWD-Manager und Vertrauten von Carsten Maschmeyer zu feuern. (…) Sollte das alles zutreffen, dann können sich Rudolf Engelsberger und der selbsternannte „Sicherheitsexperte“ Tom Rohrböck, sicher warm anziehen, denn mit der Kanzlei Rückel und Collegen ist in solchen Fällen nicht gut Kirschen essen.

Aber, von Hartlieb bringt es mit dem alten Kalauer auf den Punkt: „Auf See und vor Gericht ist man in Gottes Hand! Zumindest als Laie“, wie er schmunzelnd das Gespräch abschließt…