Anfang April 2019 ist der Bitcoin-Kurs im Zeitraum von etwa einer Stunde um ein Fünftel nach oben geschnellt. Die Handelsplattform Bitstamp (seit 2011 bestehende Plattform mit über 3 Millionen Usern) handelte den Bitcoin zu einem Sensationskurs von 5 080 US-Dollar. Mit diesem Sprung kann die Kryptowährung seit längerer Pause am Kurswert vom November 2018 anknüpfen. Die vergangenen drei Monate wurde der Bitcoin zwischen 3 300 bis rund 4 000 Dollar gehandelt.

Der Aufwärtstrend der Kryptowährung ist deutlich erkennbar, wenngleich Händler und Fachleute noch keine erkennbare Ursache für den sprungartigen Aufwärtstrend am Markt erkennen können. Die Aufwärtsbewegung anderer Kryptowährungen wie Ether oder Ripple belegten die positive Marktbewegung.

Noch ist das Handelsvolumen von Kryptowährungen vergleichsweise gering. Überschwängliche Handelsausschläge sind nicht selten. Doch zeigt die Entwicklung des Bitcoin in den letzten Monaten einen stabilen Aufwärtstrend.

Das absolute Rekordhoch, seit der Einführung des Bitcoin, liegt zwischenzeitlich über 14 Monate zurück. Auch im Jahr 2018 erlebte Bitcoin ein weiteres Hoch. Experten und Fachmedien wie „Capital“ vertreten die Annahme, dass den Kryptowährungen 2019 ein großes Comeback bevorsteht.

Was sind Bitcoins und wie funktioniert diese Kryptowährung?

Zu Zeiten der Finanzkrise in 2009 war die Grundidee, einen anonymen Zahlungsverkehr, der unabhängig von Regierungen und dem Bankenwesen funktioniert, zu schaffen. Damit war die Kryptowährung „Bitcoin“ geboren. Bitcoin ist das weltweit führende digitale Zahlungsmittel auf Basis eines dezentral organisierten Buchungssystems, genannt Blockchain. Bitcoins werden durch sehr komplexe Rechenprozesse am Computer erzeugt. Jeder Computer, der Bitcoins errechnet und transferiert, ist Teil des Bitcoin-Netzwerks. Überweisungen werden kryptographisch legitimiert und über ein Netz gleichwertiger Rechner abgewickelt. Das Krypto-Vermögen, das Anleger erwerben, wird in sogenannten „Wallets“ gesichert und verwaltet.

Eine zentrale Institution für geldpolitische Richtungsentscheidungen, die die Netzwerke betreffen, existiert nicht. Dennoch haben die Nutzer und „Bitcoins-Owner“ kaum ein Anlagerisiko, da Bitcoins den Eigentümern selbst erhalten bleiben, wenn das System offline gehen sollte.