Cyber-Attacken gegen Cengiz Ehliz werden zum Bumerang für Depeschen

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Fast punktgenau zur Pressekonferenz von Cengiz Ehliz in seiner Münchner weeBusiness GmbH, die er am 12. April mit entschlossenen Geschäftspartnern aus der Schweiz und Luxemburg durchführte, scheint die Verleumdungsquelle aus Berlin, die Popularen Network GmbH mit den Portalen Hessen Depesche, Bayern Depesche, Sachsen Depesche und Konsorten unternehmerischen Schiffbruch zu erleiden. Liegt es daran, dass mit dem in Insiderkreisen und von „wee“ kommunizierten erpresserischen Geschäftsmodell zu wenig Geld in die Kassen gespielt wurde?

Sicher ist: Über das Vermögen der Aduno Beratungsagentur GmbH, Mehrheitsgesellschafterin des schrägen Verlags mit dem anrüchigen Geschäftsmodell auf der Basis von falsch verstandener journalistischer Meinungsfreiheit, wurde Insolvenz angemeldet. Seit Mittwoch steht im „Footer“ der Bayern Depesche urplötzlich die Sicura Media GmbH mit der Geschäftsführerin Verena Rohrböck. Der oberbayerische Unternehmer Cengiz Ehliz, Erfinder des Cashback- und Mobile Payment-Systems wee, das aktuell als erfolgreiches Loyalty-Programm die Märkte entert, hatte vor den versammelten Journalisten die Vernetzung der Familie Rohrböck in diesem real existierenden Krimi glasklar aufgezeigt. Dabei hatten international aktive Zielfahndungs- und Forensik-Spezialisten bei den umfangreichen Recherchen zu den – man könnte sagen klein-mafiösen Strukturen – erheblich beigetragen. Bruder Tom Rohrböck verkauft anscheinend Schutzgeld und die Familie Rohrböck um Schwester Verena – angedockt weitere Familienmitglieder und Freunde – ist als Statthalterin formal eingetragene Gesellschafterin des Verlags und profitiert von den Deals. Nach der Pleite der Aduno ist jetzt die Sicura Media GmbH Mitinhaberin des Popularen-Verlags, mit eben jener Verena Rohrböck, die sich ansonsten als erfolglose CDU-Lokalpolitikerin im idyllischen Seligenstadt bei Offenbach einen zweifelhaften Namen machte. Es scheint kein Geheimnis: Gemeinsam mit Rohrböck zieht der Ex-CEO des Unternehmens, Rudolf Engelsberger, der 2016 fristlos gefeuert wurde, mit an den kriminellen Strippen.

Dieter Stegmann, CDU-Vorsitzender im Gemeindeverband Mainhausen, antwortete – wie auch andere Stakeholder – telefonisch prompt auf einen Brief von „wee“-Anwalt Holger von Hartlieb, der um Mithilfe bei der Aufklärung dieser Schmutzkampagne auch aus den Reihen der CDU bat. Laut von Hartlieb drückt der erfolgreiche CDU-Politiker, der selbst mehrfach in der Hessen Depesche diskreditiert wurde, die Daumen, dass „diesen Depeschen endlich das Handwerk gelegt wird.“

Das Medien-Flaggschiff der Depeschen, „Der Derfflinger“, verschoss am Montag, zweieinhalb Tage nach dem Medientermin vom Freitag als erste (!) Reaktion in Zeitlupe mediale Platzpatronen. Autor Stephan Kraus fabuliert in seinem Beitrag von angeblich „einem Hagel an Strafanzeigen gegen Ehliz“, „bashte“ in gewohnter Manier – diesmal gegen die Kollegen von München TV wegen ihrer professionellen Berichterstattung in den News des Senders und faselte von einem Rundumschlag der wee gegen „unliebsame Berichterstatter“. Lauwarmes Bli-Bla-Blub des ansonsten gewohnt aggressiven Hetzblattes gegen den erfolgreichen Unternehmer Ehliz mit türkischen Wurzeln.

Wenn Ehliz tatsächlich durchzieht, was Anwalt von Hartlieb nicht bezweifelt, dann dürfte die nächste Abmahnung auf Unterlassung direkt an das medial inzwischen eher verrostete Ex-Flaggschiff des Popularen-Verlags und seinen Kapitän und „Enthüllungsjournalisten“ Stephan Kraus gehen.

PS: München TV bat im Vorfeld seiner Berichterstattung den Depeschen die Chance gegeben, Stellung zu nehmen, um deren Meinung mit zu veröffentlichen. Der lapidare Kommentar auf die Anfrage: „Die Bayern Depesche gehört seit Dezember 2018 wieder der Sicura Media GmbH. Bitte fragen Sie dort an.“ Trotzdem ist im Impressum weiterhin die Popularen Network GmbH aufgeführt.