Frankfurter Commerzbank-Arena: Nabel der Welt für Arenen-Manager und neue Technologien (Quellennachweis für redaktionelle Verwendung: Vitalii Vitleo / Shutterstock.com)

wee ARENA SUMMIT ist Nabel der Kommunikation über Arenen-Management und technologischen Innovationen

Wenn bei einem Event zwei Mega-Motivatoren wie Marek Lieberberg, weltweit größter Konzertveranstalter und Oliver Kaiser, Impulsgeber bei der Vernetzung und Kapitalisierung von weltweit Millionen von Fans mit dem Cashback- und Mobile Payment-System wee, begrüßen, dann ist für gut 700 Fachbesucher Showtime angesagt. Mit spannenden Foren und Vorträgen von Vertretern der Fußball-Clubs Borussia Dortmund, VfL Wolfsburg und Fortuna Düsseldorf, der Münchner Allianz Arena, der Kölner Lanxess Arena und des Londoner Wembley Stadions, der FIFA und des DFB, von Panasonic Businesss und Lufthansa Industry Solutions…

Als „normaler“ Fan schaut man vor der Halbzeitpause oft neidisch auf die Logen und Hospitality-Bereiche der Haupttribüne im Stadion. Von wegen minutenlang anstehen und auf die obligatorische Bratwurst und das verdiente Pausenbier warten! Nette Hostessen und Stewards servieren nicht nur in der Halbzeit – auch während des Spiels bleibt beim Edelfan, der es sich im Clubsessel 90 Minuten lang bequem macht, kein Wunsch offen. Das hat er sich auch redlich verdient! Denn entsprechende Tickets für Champions League-Spiele dürfen schon mal 1.000 Euro kosten. Hat der „Normalo“ – wie in der Regel – Pech bei der Pausenstärkung, verpasst er meist den Start seiner Lieblinge in die zweite Halbzeit. Das ist oft unvermeidlich, denn gefühlt der ganze Block hat wie auf Kommando Bierdurst und steht dann – ganz unerwartet – vor demselben Bierausschank. Da die Bestellungen der Freunde auch auszuführen sind, kann das schnell zu Panik führen.

Wann wird aus der Stadiontechnologie 1.0 die zeitgemäße Version 3.0?

wee bietet das erste offene Stadion-Bezahlsystem (Foto: wee)

Jeder weiß, was es bedeutet mit fünf Pils bei mächtigem Gedränge auch noch am Bratwurststand anzustehen, um dann gefühlte Ewigkeiten später gemeinsam anstoßen zu können. Und wer kennt ihn nicht, den Auswärtsspiel-Albtraum: 10 Minuten in der Schlange beim Bierausschank stehen und dann checken, dass man nur mit einer individuellen Arena-Bezahlkarte einkaufen kann. Das Murmeltier grüßt wieder: Also erst mal Ticketautomaten suchen, über die Kreditkarte Geld aufladen, Geldkarte ziehen, dann wieder anstellen, noch mal 10 Minuten warten… Zwischendurch hört man die enthusiastischen Torschreie aus dem eigenen Block wie Donnerhall. Freude kämpft gegen Frust! Wieder zurück am Platz motzen die Freunde – „wo warst Du?“, und die Bratwürste sind inzwischen leider kalt… Aber immerhin kann man nach dem verpassten Siegtor seiner Lieblinge noch leicht frustriert „Auswärtssieg!“ mit skandieren. Erst auf der Heimfahrt fällt einem dann ein: „Mist, auf der Karte sind sicher noch 10 Euro Guthaben. Was mache ich damit, wenn der Gegner absteigt und ich nie mehr in dieses Stadion komme?

Und ich träume davon, dass es vielleicht mal eine Stadion-App gibt, mit der ich zur Halbzeit die Biere und Bratwürste bestellen kann, die mir eine nette Hostess zielgenau auf meinen Sitzplatz navigiert. Und das bezahlen? Kein Problem – das Geld wird über die App von meinem Girokonto problemlos abgebucht. Und dann, bereits auf der Rückfahrt, klingelt mich diese App an: Ich schalte ein und bin mittendrin in der Pressekonferenz, höre und sehe live die beiden Trainer mit der Kommentierung des Spiels. Und während ich so auf der Rückbank mein letztes Bier aus dem Stadion trinke, fragt mich eine virtuelle Stimme, ob ich nicht als ausgewählter Fan eine Frage an einen der beiden Trainer hätte. Ja, ich träume… Aber es scheint, dass Entsprechendes schon bald Realität werden könnte.

Der Fan möchte im Stadion zeitgemäßen Service

Fan-Experience nennt sich seit einigen Jahren ein Begriff, der für die Erkundung von Fanverhalten – von der Abfahrt zum Stadion über das Stadionerlebnis selbst bis hin zur Rückfahrt des Besuchers – steht. Im Juli 2018 hat das Beratungsunternehmen Facit Digital eine repräsentative Studie zum Thema „Digitales Stadionerlebnis“ durchgeführt. Dabei wurden 1.000 Fußball- und Eishockeyfans in Deutschland befragt. Was sollte die statistische Erhebung an Aufschluss bringen? Man wollte erfahren, welchen Bedarf an digitalen Angeboten und Dienstleistungen die Fans rund um den Stadionbesuch haben. Dieser Zielgruppe wurde ein fiktives App-Angebot unterbreitet, das 25 Features zur Beurteilung vorsah.

Das Ergebnis war beeindruckend: 68% der Befragten gaben an, eine entsprechende App tatsächlich nutzen zu wollen. Die Fans der Fußball-Bundesliga votierten mit 77%. Und welche Angebote wünschen sich diese Fans bei der App? Zwei liegen ganz weit vorn: Einerseits genaue Informationen darüber, wo man ohne lange zu warten in Stadionnähe parken kann und andererseits via Smartphone ein Mobile Ticket kaufen zu können, um damit in der Arena einzuchecken. Ganz weit vorn liegt auch der Wunsch mit der App im Stadion Getränke bestellen und sich an seinen Platz bringen lassen zu können. Diesen Service bietet in den drei Profiligen Deutschlands nur die Commerzbank-Arena in Frankfurt.

Vielfach wird auch der Wunsch geäußert, dass man wichtige Spielszenen aus verschiedenen Spielen auf dem Smartphone noch mal anschauen möchte. Dieser Service wird bis dato allerdings nur den Schiedsrichtern im „Kölner Keller“ angeboten, um strittige Szenen noch mal genau zu beäugen. Die Filmaufnahmen gibt es – allerdings nur für den Schiedsrichter auf dem Platz und seine virtuellen Assistenten in Köln.

Stadion-Digitalisierung ist die Voraussetzung für Mobile Payment

Dem Wunsch nach einer umfassenden WLAN-Verbindung in allen Stadien wird die DFL bereits jetzt gerecht: Gemeinsam mit Vodafone ist man dabei, durchgängig einen 5G-Standard zu implementieren. Diese fünfte Mobilfunkgeneration soll für Fußballfans im Stadion künftig zwei Welten vereinen: das emotionale Live-Erlebnis und den digitalen Informationsfluss, erklärt die DFL. Dafür entwickeln die beiden Partner gerade eine Echtzeit-App. Diese soll dem Fan über sein Smartphone verzögerungsfrei vor, während und nach dem Spiel kostenlos Spieldaten zur Verfügung stellen. Premiere ist in der Volkswagen-Arena in Wolfsburg, wo ab Herbst bei Heimspielen des heimischen VfL Wolfsburg – weltweit zum ersten Mal – 5G zur Verfügung steht. Daraus, so die DFL, ergeben sich 60% höhere Netzkapazitäten für die Fans im Stadion.

Laut Mobile Payment-Report 2019 der Wirtschaftsprüfer von PwC nutzen bereits 25% der Deutschen Mobile Payment, dabei 46% der unter 30-jährigen. 98% der Deutschen sind der Meinung, dass in fünf Jahren immer noch mit Bargeld bezahlt wird, 44% haben gegenüber dem bargeldlosen Bezahlverkehr via Smartphone Sicherheitsbedenken. Doch Mobile Payment in den Arenen ist auf einem Erfolgskurs: Insbesondere die Girocard, die Mastercard und VISA gehen hier in die Offensive. Laut PwC ist – in Analogie zu den Erfahrungen mit dem Handel – davon auszugehen, dass der Bargeldanteil in Relation zum Umsatz jährlich um bis zu 2% sinkt. Voraussetzung für Mobile Payment im Stadion ist in jedem Fall eine technologisch professionelle Infrastruktur.

Branchentreffen der Arenen-Entscheider in Frankfurt

Zwei Visionäre im Dienste von wee: Oliver Kaiser und Cengiz Ehliz (Foto FB Cengiz Ehliz)

Das Thema Arenen-Digitalisierung steht im Fokus des wee ARENA SUMMIT, des alljährlichen „Klassentreffens“ der Arenen-Entscheider, das in diesem Jahr am 21. und 22. November wieder in der Frankfurter Commerzbank-Arena stattfindet. Als Vertreter des Hauptsponsors und Namensgebers wee hält der renommierte Branchenexperte Oliver Kaiser eine der Eröffnungsreden im Plenum. Der Beiratsvorsitzende der wee-Division Sports & Entertainment titelt seine Rede mit der Überschrift „wee3.0: Revolution oder Evolution bei der Digitalisierung von Arenen?“ Die gut 600 Gäste im Plenum dürfen gespannt sein auf seine Botschaften, die sicher die Vision von wee-Founder Cengiz Ehliz – mit weltweit einer Karte und einer App bezahlen zu können – in die Welt des Arenen-Business und der globalen Fankultur übersetzen.

„Mit Shopping im heimischen Einzelhandel und online zusätzlich Geld verdienen und damit das Stadionerlebnis finanzieren! Wie soll das gehen? Weltweit Milliarden Fans innerhalb einer digitalen und physischen Einkaufs-Community einzigartige Vorteile bieten! Was soll Fans motivieren? Arenen-Betreiber und Clubs am Erfolg unserer vernetzten Digitalisierung der Spielstätten prominent beteiligen! Welche finanzielle Dimension hat dieses Sponsoring?“

Die Community ist gespannt auf faszinierende Antworten! Denn wee etabliert sich aktuell erfolgreich als das weltweit erste offene Stadion-Bezahlsystem.

Über 20 Foren mit etwa 80 Speakern lassen zu keinem Thema irgendwelche Fragen beim wee ARENA SUMMIT offen. Dabei geht es um „Innovationen beim Sportstättenbau“ und „eSports unter den Aspekten Entertainment und Professionalität“, über das spannende Thema „Tickets via Blockchain“ bis hin zu Vertrags-/Marketingthemen mit „Sponsoring & Naming Rights“. Hohe Erwartungen beinhalten die zeitgleich stattfindenden Foren und Vorträge unter den Titeln „Smart Venue Experience – Wie Digitalisierung das Stadion-Erlebnis verbessert“ der Lufthanda Industry Solutions, „wee3.0: Arenen-Digitalisierung als Katalysator für Loyalty und Mobile Payment“ der wee Sports & Entertainment, „Stadion der Zukunft: Fiktionen werden wahr“ unter dem Lead der renommierten Architekten von AS+P Albert Speer + Partner GmbH sowie „Neue Veranstaltungskonzepte“ diverser Veranstalter.