Auch Michael Scheibe macht mit COOINX S.A. juristisch Druck gegen Depeschen-Netzwerk                  

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Am vergangenen Freitag fand in München-Schwabing, in der operativen Europazentrale des Cashback- und Mobile Payment-Anbieters „wee“ eine Pressekonferenz statt, die bei den Medien weit über Deutschland hinaus sowie in internationalen Unternehmerkreisen mächtig Staub aufgewirbelt hat. Denn erfolgreiche Unternehmer aus Deutschland, Luxemburg und der Schweiz haben sich medial geoutet, nachdem gegen die Popularen Network GmbH aus Berlin, ein anrüchiger Verlag mit diversen Kampf-Publikationen, rechtlich vorgegangen wurde. Die Unternehmer lassen sich die seit Monaten anhaltenden Diskreditierungen nicht mehr gefallen – und schlugen mit einer medialen Offensive sowie einer zivilrechtlichen und strafrechtlichen Vorgehensweise als Antwort zurück. So dürfte das Abmahnungsschreiben inzwischen bei Angela Prokoph-Schmitt, in Personalunion Geschäftsführerin und unrühmliche Redakteurin des „Bashing“-Verlags, aufgeschlagen sein. Sollten jetzt angemahnte falsche Behauptungen nicht korrigiert werden, geht der Streit vor Gericht. Parallel ereilte den vermeintlichen Kopf dieser Schmierenkampagne, Tom Rohrböck, eine Strafanzeige. Er soll die Firmen erpresst haben – nett geschriebene Veröffentlichungen nur gegen Geld, ansonsten hagelt es weiter bewusst gesetzte Unwahrheiten. 

Fast zeitgleich wurde bekannt: Die Berliner Aduno Beratungsgesellschaft, bisher Mehrheitsgesellschafter der Popularen Network GmbH, hat Insolvenz angemeldet. Das könnte das bereits medial angeschlagene Mutterschiff der Depeschen auch wirtschaftlich ins trudeln bringen. Und: Ist es Zufall, dass gerade jetzt die Sachsen Depesche vom Netz genommen wurde? Kann man hier, im eh wirtschaftlich nachhängenden Osten Deutschlands, Gehälter und Betriebskosten einsparen, um noch zu retten was zu retten ist? 

Aber der Reihe nach: Scheibe und seine COOINX S.A., ein international erfolgreich aktives Vertriebs-/Marketingunternehmen aus Luxemburg, standen urplötzlich im Fokus einer inszenierten Lügengeschichte mit ständig folgenden Kapiteln.

Ende Januar 2019 gipfelte die Schmutzkampagne der Gefälligkeits-Journalisten, in diesem Falle Felix Deister, in einem angedichteten ICO (Börsengang an der Kryptobörse), der angeblich von Scheibe und der COOINX durchgeführt wurde. Abwechselnd spielten sich hier die Depeschen die Bälle zu – positionierten den gestandenen Mit-Fünfziger aus der Schweiz in der Ecke des unseriösen Unternehmers, der die für ein solches Listing gesetzlich vorgeschriebenen Veröffentlichungen nicht kommuniziert. Plötzlich fragte die Börsenaufsicht bei ihm nach, Geschäftspartner wunderten sich über diesen von der Hessen Depesche veröffentlichten ICO, der für Entrepreneur Scheibe als virtueller Angriff aus dem nichts kam. 

Ihn selbst hat natürlich niemand aus dieser Redaktion zum Thema befragt!

Lang und breit erklärt Pseudo-Enthüllungsjournalist Deister, was ein Unternehmen an Material verpflichtend veröffentlichen muss, um einen ICO formal sauber durchziehen zu können. Um dann anscheinend vollkommen logisch festzustellen: „COOINX hat jedoch kein öffentlich auffindbares Whitepaper!“ Wie auch, wenn die COOINX gar keinen ICO realisiert! 

Wie der ebenfalls im Fadenkreuz des „Bashing“ stehende Visionär und Founder von wee, Cengiz Ehliz, sehen diese beiden Unternehmer einen gewissen Tom Rohrböck im Zentrum der kriminellen Machenschaften. Sie vermuten, dass dieser zwielichtige Pseudo-Trouble-Shooter im Duo mit dem Ex-CEO von Ehliz, Rudolf Engelsberger, gemeinsame Sache macht. Der Betrug dieser beiden am Unternehmen von Ehliz soll bereits vor Jahren begonnen haben, als Engelsberger in seiner CEO-Funktion ungerechtfertigte Rechnungen von Rohrböck, den er als Berater ins Unternehmen schleppte, freigezeichnet hat. Mit der fristlosen Kündigung von Engelsberger schien der Spuk damals beendet, was sich jetzt aber als Trugschluss erweist. Denn Scheibe und Ehliz fühlen sich von diesem zwielichtigen Duo genötigt und erpresst, so jedenfalls der eindeutige Tenor auf der Pressekonferenz bei wee.

Ob der Medientermin vom Freitag mit dazu beigetragen hat, vielleicht sogar die Ursache dafür ist, dass eines dieser „Popularen-Kampfportale“, die Sachsen Depesche, urplötzlich im Netz nicht mehr zu finden ist? Will man „Schmuddelinhalte“ vergraben? Oder geht den Depeschen einfach nur die finanzielle Luft aus, weil sich immer mehr „gebashte“ Unternehmen weigern zu zahlen?

Veröffentlichungen seriöser Medien aus 2017 informieren über das rechtspopulistische Depeschen-Mediennetz und die weitreichenden Verstrickungen, weswegen sogar der Verfassungsschutz aktiv wurde.